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11.02.10
SPD-Kreistagsfraktion sieht eigene Politik bestätigt
Frauenhäuser auch in Zukunft von Kreis und Kommunen getragen
Seit dem Rückzug der CDU-geführten Landesregierung aus der Finanzierung der beiden Frauenhäuser des Main-Kinzig-Kreises, teilen sich Kreis und Kommunen die Finanzierung der beiden Einrichtungen.

„Es war ein scharfer Einschnitt für die Arbeit der Frauenhäuser, als die Regierung Koch die Gelder für soziale Einrichtungen massiv zusammenstrich. Nur die gezielte Förderung durch die Kreise und Kommunen und das Einwerben von Spenden hat die Arbeit bis heute sichern können“, unterstreichen Jutta Straub, Bernd Becker, Martina Glaab und Sonja Senzel, Sozialpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion, das Engagement von Landrat Erich Pipa und dem Kreisbeigeordneten André Kavai, gemeinsam mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden.
Die meisten Kommunen des Kreises und auch der Kreis selbst unterstützen die Frauenhäuser in verschiedenen Formen. „Manche Gemeinde stellt hohe, eine andere kleinere Beträge in ihre Haushalte ein, je nach Leistungsfähigkeit. Andere Kommunen organisieren und unterstützen Spendenaktionen, wieder andere stellen kostenlos Material oder Unterkünfte zur Verfügung. Der Kreis organisiert die Finanzierung der Sozialhilfen und sonstiger Beihilfen, die direkt den Frauen zugute kommen und unterstützt mit eigenen Mitteln die Arbeit in den Häusern selbst. Die Formen der Unterstützung sind vielfältig und haben in den vergangenen Jahren die Fortführung der Arbeit der Frauenhäuser gesichert“, erläutert Rainer Krätschmer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und selbst Standortbürgermeister eines Frauenhauses.
Aus diesem Grund hat sich die SPD-Kreistagsfraktion auch gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner dafür eingesetzt, dass diese kooperative Form der stabilen Finanzierung beibehalten bleibt. „Es wäre gut, wenn das Land seiner Verpflichtung für die sozial Schwachen wieder verstärkt nachkommen würde. Jetzt aber den Kommunen den schwarzen Peter zuzuschieben und ihnen alle Lasten verpflichtend allein aufzubürden, das halten wir für den falschen Weg. Kooperation und Freiwilligkeit haben sich bewährt und sollten in dieser Frage auch weiterhin genutzt werden“, sieht Jutta Straub diese Position jetzt bestätigt, durch die entsprechende Empfehlung des Sozialausschusses des Kreistages. Dieser hat einstimmig beschlossen, dass der Kreis auch weiterhin im engen Kontakt mit den Kommunen die Unterstützung für die Frauenhäuser organisieren wird.


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